Eine gemeinsame semantische Wissensgrundlage
SemanticMind verbindet nicht Dokumente, sondern die fachlichen Bedeutungen, die in ihnen enthalten sind.

Fachliche Bedeutung ausdrücklich machen
Unternehmenswissen ist heute in Dokumentationen, Modellen, Systemen, Regelwerken, Schnittstellenbeschreibungen und im Erfahrungswissen der Beteiligten verteilt. Häufig ist vorhanden, was beschrieben wurde, aber nicht eindeutig, was es fachlich bedeutet.
Ein semantisches Modell erfasst daher nicht nur Begriffe, sondern auch Kontext, Beziehungen, Regeln, Ereignisse und mögliche Konsequenzen.
Welche Fragen die Wissensgrundlage beantwortet
Bedeutung
Was bedeutet ein fachlicher Begriff und in welchem Kontext gilt er?
Beziehungen
Mit welchen Objekten, Fähigkeiten, Situationen und Verantwortlichkeiten ist er verbunden?
Veränderung
Welche Ereignisse und Regeln verändern Zustände oder Handlungsmöglichkeiten?
Konsequenzen
Welche Auswirkungen besitzt eine Entscheidung oder Änderung auf andere Elemente?
Zusammenhänge statt isolierter Artefakte
Eine Entscheidung, ein Ereignis, eine Information oder eine Fähigkeit wird als eigenes fachliches Element beschrieben. Prozessdarstellungen, Regeldefinitionen, Datenmodelle und technische Spezifikationen können anschließend auf dasselbe Element Bezug nehmen.
So wird erkennbar, wo ein Begriff verwendet wird, welche Modelle dieselbe Bedeutung teilen und welche Auswirkungen eine Änderung haben kann.
Eine Realität, unterschiedliche Sichten
Management, Fachbereiche, Compliance, Architektur und Entwicklung benötigen unterschiedliche Ausschnitte. Keine Sicht muss die gesamte Realität zeigen.
Der Fortschritt liegt darin, dass diese Sichten nicht unabhängig voneinander entstehen, sondern aus derselben fachlichen Bedeutung abgeleitet werden.
Wissen dauerhaft verfügbar machen
Einmal erfasste Regeln, Fähigkeiten, Ereignisse, Informationen und Verantwortlichkeiten bleiben über einzelne Projekte hinaus erhalten. Sie können in neuen Zusammenhängen wiederverwendet werden, ohne ihre Bedeutung jedes Mal neu festzulegen.
Damit entsteht schrittweise ein gemeinsames fachliches Gedächtnis des Unternehmens.